ANFRAGE
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Volle Abdeckung auf engstem Raum

Mit einem Leerflascheninspektor auf dem Stand der Technik gewährleistet die Privatbrauerei Hofmühl die Sicherheit und Qualität ihrer Primärpackmittel und Produkte genauso wie die Funktions- und Lieferfähigkeit ihrer Abfülllinie in Eichstätt. Angesichts der beengten Verhältnisse vor Ort punktet das modulare HEUFT-System vor allem mit seinem extrem niedrigen Platzbedarf.

Für Betriebsleiter Johannes Jung sind rücklaufende Mehrweg-Flaschen mit ausgeprägtem Hefe-Bodenbelag, die in den Hofmühl-Leergut-Pool geraten, unbedingt vor dem Wiederbefüllen zu identifizieren. Dasselbe gilt für Gebinde, in denen sich auch nach der Reinigung noch Restlauge befindet. Und auch für solche, die aufgrund von Beschädigungen wie scharfkantigen Mündungsausbrüchen ein Verletzungsrisiko für den Endkonsumenten darstellen.

Das alles schreibt unter anderem schon das aktuelle HACCP-Konzept der vor über 500 Jahren gegründeten oberbayerischen Privatbrauerei vor. Dementsprechend will man dort auch in Sachen Leerflascheninspektion auf dem Stand der Technik sein.

Lückenlose Leerflascheninspektion

Das gilt nicht nur für die 0,5-Liter-Euro, sondern auch für NRW-Flaschen mit demselben Fassungsvermögen sowie für 0,33 Liter-Ale- und -Steini e-Gebinde, die dort mit gut 20 verschiedenen selbstgebrauten Bierspezialitäten wie Hellem, Dunklem, Kellerbier, Weizen-Doppelbock oder Naturradler befüllt werden. Und genauso für die weißen NRW-Schraubverschlussflaschen, in denen eigene Hofmühl-Softdrinks wie unter anderem Cola, Mandarinen-Orangen-Limonade und Apfelschorle landen.

Um die Sicherheit und Qualität all dieser Primärpackmittel zu gewährleisten, hat die Privatbrauerei vor gut drei Jahren eine Inspektionsanlage von 2002 durch den kompakten HEUFT InLine II IR ersetzt. Vom Boden über die Seitenwände bis zur Mündung untersucht er sämtliche Oberflächen lückenlos und findet u.a. Defekte, Verunreinigungen und Fremdkörper in allen Behälterarealen.

Platzsparende Einbringung 

Zuvor hatte Hofmühl einige Anbieter angefragt. Doch nur die wenigsten waren mit den beengten Verhältnissen vor Ort zurechtgekommen. Der niedrige Platzbedarf des Einstiegs-Leerflascheninspektors von HEUFT konnte letztlich genauso überzeugen wie die Erkennungsgenauigkeit des modularen Systems: Der HEUFT InLine II IR passte dank seiner extrem kompakten Abmessungen locker in die nur 1,75 Meter kurze Einbaulücke der Hofmühl-Linie, wo bis zu 10.000 Mehrwegflaschen pro Stunde befüllt werden.

Um in solchen Leistungsbereichen eine vollabdeckende Untersuchung sämtlicher Behälterareale vom Boden bis zur Mündung zu verwirklichen, benötigt er nämlich nur ein Zusatzgehäuse zur Seitenwandinspektion. Bei noch geringerer Liniengeschwindigkeit funktioniert das sogar ganz ohne Anbau auf gerade einmal einem Quadratmeter Standfläche! Die Einbringung gelang durch eine vorhandene Fensteröffnung. Um die knapp bemessene Strecke zwischen Wasch- und Füllmaschine optimal auszunutzen, wurden die mitgelieferten HEUFT conveyor-Transporteure vor dem Leerflascheninspektor platzsparend als 180-Grad-Schleife gestaltet. Dort befinden sich auch Module zur Einlaufkontrolle und Gewindeabblasung von HEUFT.

Upgrade-fähige Produktsicherheit

Hinter dem HEUFT InLine II IR ist der HEUFT speedy untergebracht. Zur kontinuierlichen Versorgung von Inspektor und Füller steuert er die Bänder in diesem Bereich. Um Laugenflaschen zu erkennen, setzt der gleich davor platzierte HEUFT fluid Hochfrequenztechnik ein. Die entfernt das Ausleitsystem HEUFT flip genauso zuverlässig aus dem Produktionsstrom wie Leerbehälter mit Ausbrüchen an der Mündung, Verschmutzungen und Fremdkörpern am Boden und Defekten an den Wänden, die mittels aktueller Optik und intelligenter Bildverarbeitung erkannt werden. Eine Ausleitüberwachung bietet zusätzlichen Schutz.

Vor allem die Restflüssigkeitserkennung und die Boden- und Mündungsinspektion zählen bei der Privatbrauerei Hofmühl zu den Geräte-Highlights. Dass sich die Kameratechnik bei Systemen aus dem modularen HEUFT-Baukasten auch nachträglich noch upgraden und somit langfristig auf dem Stand der Technik halten lässt, ist ein weiter Vorteil, der nicht nur Geld spart, sondern auch den Mitarbeitern in der Hofmühl-Linie das Leben leichter macht: Schreitet die Entwicklung voran, können diese dann trotzdem mit dem vertrauten System weiterarbeiten.

Hohe Benutzerfreundlichkeit

HEUFT NaVi, die selbsterklärende Benutzerführung, hilft ihnen dabei, das hochautomatisierte System sicher und kompetent zu betreiben. Insbesondere bei Sorten- und Formatwechseln, trägt sie wirksam dazu bei, Fehler bei der Umstellung zu vermeiden.

Zu den Pluspunkten zählt außerdem der nachhaltig reduzierte Anteil fälschlicherweise ausgeleiteter Gut-Flaschen. Und das ohne die Gefahr, dass ein tatsächlich mit Restlauge, Hefebelag oder Fremdkörpern belastetes oder beschädigtes Gebinde unerkannt bleibt und erneut befüllt wird.